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Münte bei Job-Markt und Nachbarschaftszentrum Grone


Eine runde Sache war das Treffen sozialer Einrichtungen mit Franz Müntefering am 04. Juni 2009. Der SPD-Stadtverband lud lokale EntscheidungsträgerInnen und Franz Müntefering zu einem sozialpolitischen Ideenaustausch nach Grone ein.

 

Gemeinsam mit Franz schauten der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Stefan Christmann, Wolfgang Meyer, Dagmar Schlapeit-Beck, VertreterInnen der SPD aus dem Ortsrat, dem Stadtrat und dem Kreistag beim Groner Job-Markt und dem Nachbarschaftszentrum vorbei. Auch unsere Abgeordneten Thomas Oppermann und Ronald Schminke waren dabei.

 

Der Groner Job-Markt bildete die erste Station des Besuchs. Hier helfen engagierte Mitarbeiterinnen der Beschäftigungsförderung Göttingen KAöR bei der Jobsuche. Von der Überarbeitung von Bewerbungsunterlagen bis zur eigentlichen Vermittlung gehen die Aufgaben des Büros, das von Stadt, EU und Bund finanziert wird. Franz Müntefering ließ sich eine knappe Stunde informieren, bevor er vor die Tür trat und das Gespräch mit NutzerInnen der Einrichtung suchte. Darunter waren auch zwei ehemalige Arbeitslose, die mit Hilfe der Stadt (Existenzgründungsberatung MOBIL) und der Sparkasse Göttingen den direkten Schritt aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit gegangen sind. Eine weitere Gruppe, die sich im Rahmen des BIWAQ-Projekts „Arbeit in Grone - Arbeit für Grone" für ihren Stadtteil einsetzt, konnte sich mit Franz austauschen und war trotz anfänglicher Skepsis erstaunt, dass der Bundespolitiker aufmerksam zuhörte und genau wusste, wo der Schuh drückt. Die Groner SPD-VertreterInnen, darunter Rolf-Georg Köhler und Birgit Sterr, kennen die SPD nicht anders und nutzten die knappe Zeit für einen Plausch mit dem Ober-Sozialdemokraten.

 

Nach ein paar Minuten Frischluft gingen gut 30 VertreterInnen von Vereinen und sozialen Einrichtungen in das 2007 fertig gestellte Mehrgenerationenhaus am Jonaplatz weiter, das als Nachbarschaftszentrum eine wichtige Funktion in Grone erfüllt. Hier präsentierten auch ehrenamtliche MitarbeiterInnen ihre Arbeit und zeigten gemeinsam mit der Leiterin Anne Cordes und ihrem Team, was für Kontakte und Begegnungen in den schönen Räumen möglich sind. Der Groner Künstler Badel Safi (http://badelsafi.de), der dort eine Malgruppe leitet, schenkte Franz ein Portrait von Willy Brandt, welches Franz freudestrahlend mit den Worten „da hat sich die Reise nach Grone doch schon gelohnt!" nach Berlin mitnahm.

 

Der SPD-Stadtverband dankt den GronerInnen für den tollen Empfang, der Internationalen Kochgruppe des Nachbarschaftszentrums für das leckere Essen, den TrägerInnen der Einrichtungen, insbesondere der Beschäftigungsförderung, der AWO, der Diakonie und dem Unterausschuss Sanierung Grone für die Begleitung und Mithilfe. Die nächsten Kontakte sind geknüpft und werden genutzt, um diese erfolgreichen Projekte auch so zu präsentieren, dass sie weiterhin die überregionale Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. (mb)



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