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Große Chance für Göttingen - Andretta ins Schattenkabinett berufen


Nach der kürzlich erfolgten Benennung von Wolfgang Denia für den Bereich der Arbeitnehmerpolitik berief Wolfgang Jüttner am Dienstag, den 11. September 2007, weitere Mitglieder seines "NiedersachsenTeams". Die Göttinger SPD zeigte sich hoch erfreut über die Benennung von Gabriele Andretta als zukünftiger Wissenschaftsministerin. "Die Entscheidung für Gabriele Andretta ist eine große Chance für Göttingen, Stadt und Universität werden davon profitieren!" ist sich der SPD-Stadtverbandsvorsitzende Stefan Christmann sicher. 

 

Andretta stehe schon aufgrund ihrer Biografie für Chancengleichheit: Aus einer Arbeiterfamilie stammend konnte sie nur aufgrund von Willy Brandts Bildungsreform und mit Hilfe von BAföG studieren. "Gabriele Andretta steht für die Abschaffung von Studiengebühren und die Wiedereinführung von Lernmittelfreiheit und Hausaufgabenhilfe. Dafür werden wir sie mit voller Kraft unterstützen!", so Christmann abschließend. Bei Gabriele Andretta sei sichergestellt, dass sie bei einem Regierungswechsel auch tatsächlich Wissenschaftsministerin werde, im Gegensatz zum letzten Schattenwissenschaftsminister aus Göttingen.

 

Andretta, gebürtig im Hunsrück, kam 1980 zum Studium der Sozialwissenschaften, der Volkswirtschaftslehre und der Psychologie an die Universität Göttingen und arbeitete dort im Anschluss zwölf Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Hochschulassistentin. Seit 1983 ist Gabriele Andretta Mitglied der SPD, seit 1998 direkt gewählte Abgeordnete im Niedersächsischen Landtag und dort Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kultur.



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