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Jetzt sind Frauen dran: Gleiche Chancen im Beruf verwirklichen



Pressemitteilung der stellvertretenden Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Unterbezirk Göttingen sowie des SPD-Stadtverbands Göttingen, Petra Rudolphi-Korte:

 

Seit Jahrzehnten Dauerthema in der frauenpolitischen Diskussion ist die ungleiche Bewertung und Bezahlung weiblicher Arbeit. Nach neuesten Berechnungen beträgt der Gehaltsunterschied 24%. Manche männlichen Kritiker bezweifeln, dass es überhaupt eine belastbare Berechnungsgrundlage für diese Zahl gibt – ein einfacher Beleg für die Tatsache ist der Blick auf die Renten: Altersarmut ist weiblich.

 

Auch der Einwand, dass gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit längst gesetzlich geregelt ist und die Frauen doch nur auf ihr Recht pochen müssen, taugt nicht; mit vielen kleinen und großen Tricks wird das Gesetz unterlaufen.

 

Wer bestimmt die Bewertungskriterien? Wer regelt die Arbeitszeiten? Wer entscheidet, wie viele Arbeitsstunden für 400,- € gearbeitet werden muss? Und wann setzen Frauen endlich durch, dass Männer sich an der gesellschaftlich notwendigen, aber unbezahlten Reproduktionsarbeit zu Hause zu gleichen Teilen beteiligen?

 

Warum nehmen wir es hin, dass noch unsere Enkelinnen unter dieser Ungerechtigkeit zu leiden haben – während sie ihre Großmütter unterstützen müssen, weil die Rente nicht reicht?

 

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen hat einen 10-Punkte-Plan aufgestellt, z.B. den gesetzlichen Mindestlohn für alle und eine Frauenquote in Aufsichtsräten. Für die Umsetzung brauchen wir massenhafte Unterstützung!

 

Kommen Sie am 20. März zum roten Bus auf dem Rathausmarkt!

 

 



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