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| 16.02.2007 - FDP-Pornos für Jugendliche |
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|  | Moralische Bankrotterklärung der FDP | |  | | |  |

Plädoyer für Freigabe von Pornos für Jugendliche ist eine moralische Bankrotterklärung der FDP
Die Göttinger SPD kritisiert die laxe Haltung der FDP zum Vorstoß der Julis, Pornos für Jugendliche unter achtzehn Jahren freizugeben. "Die Forderung der Julis, Pornos für Jugendliche freizugeben, könnte man als spätpubertierendes Gehabe von phantasierenden Knaben abtun, hätte die Göttinger FDP diese Initiative ihrer Jugendorganisation nicht für gut und notwendig erklärt", so die Stadtverbandsvorsitzende Gabriele Andretta. Sie empfiehlt dem FDP-Politiker Thielbörger, sich bei Sozialpädagogen zu informieren, welchen zerstörenden Einfluss der Konsum von Pornos auf das Gefühlsleben und die Erfahrung von Sexualität auf Kinder und Jugendliche ausübt. Studien berichteten über die Verarmung von Sexualität und Deformation des zwischenmenschlichen Gefühlslebens als Folge des häufigen Konsums von Pornos. Zudem seien Pornos oft Gewalt verherrlichend und vermitteln ein Frauen verachtendes Menschenbild. Andretta: "Diese Verrohung in Kauf zu nehmen und die Freigabe von Pornos als Errungenschaft von Freiheit zu verherrlichen, ist angesichts der Debatten um Gewaltvideos und Kinder- und Jugendschutz fahrlässig und gefährlich".

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