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Huhtamaki muss bleiben


SPD-Stadtverband und -Ratsfraktion rufen zu Solidaritätskundgebung auf

Die Göttinger SPD ruft zusammen mit den Gewerkschaften die Bevölkerung der Stadt zu einer Solidaritätskundgebung mit der Huthamaki-Belegschaft auf. Zeitgleich zu einer Betriebsversammlung, in der möglicher Weise die Schließung des Göttinger Standortes mit über 500 Arbeitsplätzen bekannt gegeben wird, soll direkt vor dem Huthamaki-Werk in der Karl-Grüneklee-Straße (Weende) am kommenden Mittwoch, 11. Mai 2005, um 13 Uhr ein praktisches Zeichen der Solidarität gesetzt werden.

"Wir lassen die Beschäftigten von Huthamaki nicht alleine", versicherten die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Dr. Gabriele Andretta und der Fraktionsvorsitzende Tom Wedrins. "In der jetzigen Situation ist es notwendig, alle Kräfte der Region zur Rettung des Werks zu mobilisieren und dem Management zu zeigen, dass eine Schließung des Werkes auf den gemeinsamen Widerstand von Belegschaft und Bevölkerung trifft!" Die Sozialdemokraten kritisierten neben der schlechten Informationspolitik auch die verspätete Entwicklung zukunftssicherer Produkte, die das traditionsreiche Verpackungswerk ausgelastet hätte.

An der Solidaritätskundgebung werden neben den SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Gabriele Andretta und Thomas Oppermann auch Mitglieder der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Göttingen teilnehmen. Sollte in der zeitgleichen Betriebsversammlung tatsächlich die Schließung des Göttinger Werks bekannt gegeben werden, wollen die Kundgebungsteilnehmer gemeinsam mit der Belegschaft zur Innenstadt ziehen.



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