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Geplantes Semesterticket so nicht akzteptabel



Schützenhilfe bei ihrer Aktion gegen das geplante Semesterticket bekommt die Juso-Hochschulgruppe jetzt von der Göttinger SPD. Als völlig inakzeptabel bezeichnet der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende Horst Reinert das zwischen dem bürgerlichen AStA und den Göttinger Verkehrsbetrieben ausgehandelte Ergebnis. „25 Euro pro Semester erscheinen zwar im ersten Moment günstig, bedeuten aber eine hohe finanzielle Belastung, wenn man davon ausgeht, daß die meisten Studierenden den Bus nie oder nur äußerst selten in Anspruch nehmen.“ Bei steigenden finanziellen Belastungen, unter anderem durch die Verwaltungsgebühr, sei eine zusätzliche Zwangsabgabe in Höhe von 25 Euro nicht ohne attraktive Gegenleistung hinzunehmen. Bei zusätzlichen Einnahmen von über einer Million Euro im Jahr hätten die Verkehrsbetriebe durchaus die Möglichkeit gehabt, Verbesserungen für die neue Zielgruppe anzubieten. Reinert wörtlich: “Auch in diesem Punkt hat der AStA lausig verhandelt, ohne studentische Interessen zu vertreten.”

 

Für Studierende, die im Stadtgebiet wohnen, sei das allein innerstädtisch gültige Ticket ohnehin keine Alternative zum Fahrrad, erst für längere Strecken in der Region wäre es für diesen Personenkreis interessant. „Das auf die Stadt beschränkte Semesterticket kann nicht die Lösung sein.“ so Reinert. „Der AStA hätte wenigstens mit dem Verkehrsverbund Südniedersachsen verhandeln müssen, um eine großräumige Lösung – wie in anderen Universitätsstädten – zu erreichen.“

 

Der SPD-Stadtverband Göttingen ruft daher alle Studierenden auf, bei der stattfindenden Urabstimmung das Semesterticket in der geplanten Form abzulehnen.

 



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