|  | Göttinger SPD kritisiert Kürzungen beim Studentenwerk |
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Auf scharfe Kritik der Göttinger SPD trifft die Absicht der CDU-Landesregierung, bei den niedersächsischen Studentenwerken 1,5 Millionen Euro einzusparen. Für das Studentenwerk Göttingen bedeutet dies eine Kürzung um 325.000 Euro.
"Das Studentenwerk ist für die Universitätsstadt Göttingen unverzichtbar. Es unterstützt die Studierenden mit günstigem Essen, Wohnraum, BAföG- und Sozialberatung und vielem mehr. Dafür unterhält es sechs Mensen, in denen täglich bis zu 14.000 Essen produziert und ausgegeben werden, acht Cafeterien und 50 Wohnobjekte mit rund 4.900 Plätzen. Dadurch ist es mit seinen rund 400 Arbeitsplätzen ein wichtiger Arbeitgeber für die Region", so die Stadtverbandsvorsitzende und Göttinger Landtagsabgeordnete Gabriele Andretta.
"Schon wieder sollen die Studierenden abkassiert werden, um Haushaltslöcher des Finanzministers zu stopfen. Die Landesregierung straft Studierende doppelt ab: Nach der geplanten Einführung von allgemeinen Studiengebühren wird auch das ständige Sparen bei den Studentenwerken sich negativ auswirken. Zwangsläufig werden Semesterbeitrag und Essenspreise steigen oder wichtige Leistungen wie die psycho-soziale Beratung wegfallen", so Andretta.
Solche Kürzungen gefährden laut SPD die Qualität des Studienstandorts Göttingen. Andretta: "Jedes Jahr muss die Universität Göttingen durch das von der Landesregierung beschlossene HOK 14 Millionen Euro beim Land abliefern. Jetzt kommt die Kürzung beim Studentenwerk dazu". Andretta fordert die CDU-Abgeordneten der Region auf, sich endlich einmal für den Universitatsstandort Göttingen einsetzen und nicht jede Kürzung abzunicken.
