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SPD spricht sich für Südspange aus



Die Göttinger SPD hat sich auf ihrer Delegiertenversammlung am vergangenen Mittwoch für den Bau der so genannten Südspange ausgesprochen. Ein entsprechender Antrag, der auch die Schließung des Sandwegs fordert, wurde mit 33 Ja-Stimmen gegen 28 Nein-Stimmen beschlossen. Zwei Delegierte enthielten sich der Stimme. Die Entscheidung fiel nach dem Abschluss eines mehrmonatigen intensiven Diskussionsprozesses in den Gliederungen der Partei über die Gestaltung des Göttinger Südens. "Die Göttinger SPD hat damit ihre Beschlusslage aus dem Jahr 2003 eindeutig bestätigt und ihrem Oberbürgermeister sowie ihrer Ratsfraktion einen klaren Arbeitsauftrag erteilt!", so der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands, Stefan Christmann. Die SPD hatte vor sechs Jahren bereits beschlossen, eine Südumgehung bei ausreichend hohen Zuschüssen von Bund und Land zu bauen.

Straßenbauprojekte hätten für die Göttinger SPD jedoch nach wie vor nicht oberste Priorität und dürften nicht zulasten wichtiger Politikbereiche wie Bildung, Soziales oder Kultur gehen, betont Christmann. Man wolle eine Entlastung in der Göttinger Südstadt schaffen, aber nicht um jeden Preis.
Die Entscheidung für die Südspange sei zudem keine Entscheidung gegen andere verkehrspolitische Maßnahmen. "Die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs, der Ausbau des Radwegenetzes und die Schaffung von Park & Ride-Plätzen stehen weiterhin auf der Agenda", so Christmann abschließend.

Der am 03.06.2009 beschlossene Antrag im Wortlaut: "Der SPD-Stadtverband spricht sich für den Bau einer Südspange aus. Im Planungsverfahren ist die Sperrung des Sandweges für den motorisierten Individualverkehr vorzusehen."



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