|  | 07.04.2006 - Tarifeinigung ist gerade im Gesundheitswesen wichtig |
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Die SPD Göttingen unterstützt die Proteste der bei ver.di und im Marburger Bund organisierten Beschäftigten. "Wir brauchen möglichst schnell einen Tarifabschluss, der nicht nur den finanzpolitischen Zwängen, sondern auch den hohen Anforderungen an das pflegerische und medizinische Personal Rechnung trägt", sagt die Stadtverbandsvorsitzende Gabriele Andretta. Deshalb müsse insbesondere der Verhandlungsführer der Länder, Finanzminister Möllring, endlich seine Blockadehaltung aufgeben.
"Wer krank ist, erwartet zu Recht eine optimale Versorgung im Krankenhaus. Dazu gehört nicht nur die medizinische Betreuung, sondern auch die menschliche Zuwendung durch alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir müssen die Beschäftigten im ärztlichen und pflegerischen Bereich, an die wir so hohe Anforderungen stellen, auch anständig bezahlen und für akzeptable Arbeitsbedingungen sorgen", sagte Andretta.
Andretta verwies darauf, dass sich die Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern in den vergangenen Jahren erheblich verschlechtert haben. Ärzte und Pflegekräfte sollten sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. "Beide Berufsgruppen sind unverzichtbar für eine optimale medizinische und menschliche Versorgung der Patienten."
