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Göttingens Zukunft gemeinsam gestalten!




Die Stadtverbandsvorsitzende Gabi Andretta bei der Begrüßung der Delegierten.


Ortsbürgermeisterin Ingrid Möhring beim Grußwort.


Fraktionschef Tom Wedrins bei den einführenden Worten zum Wahlprogramm.


Der Titel des Wahlprogramms für die Jahre 2006-2011.

- SPD beschließt Programm für die Kommunalwahlen -

 

Nach einem Diskussionsprozess von mehr als einem Jahr durch alle Gremien der Partei hat die Göttinger SPD am Freitagabend einstimmig ihr Programm für die Kommunalwahlen in diesem Jahr beschlossen.

 

"Göttingens Zukunft gemeinsam gestalten - so der Titel - heißt für uns, dass wir mit den Bürgerinnen und Bürgern Göttingens das tun wollen, was für Göttingen gut ist – denn darum geht es, nicht um parteipolitisches Gezänk!", so der Vorsitzende der Wahlprogrammkommission Stefan Christmann, gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes.

 

"Wir haben mit Wolfgang Meyer einen hervorragenden Kandidaten, wir haben ein hervorragendes Programm und eine bis in die Haarspitzen motivierte Partei! Damit erreichen wir unser Ziel: die Göttinger SPD stellt den Oberbürgermeister und wird erneut stärkste Fraktion im Rathaus!", so die SPD-Stadtverbandsvorsitzende Gabriele Andretta.

 

Schwerpunkte werden die Sozialdemokraten in den kommenden Jahren in der Kinderbetreuung, bei der Stadtentwicklung, bei den Energiepreisen und der Versorgung mit Wasser, Strom und Gas und bei den erneuerbaren Energien für Göttingen als Arbeits- und Beschäftigungsprogramm setzen.

 

"Bei der Krippenversorgung muss die Zeit der Wartelisten ein Ende haben - dafür werden wir sorgen; viele Privatisierungen, die CDU und FDP wollen, sind ein Griff in den Geldbeutel der Bürger - das werden wir verhindern!", so Fraktionschef Tom Wedrins in seinem Statement zum Wahlprogramm.

 

Zentral sei zudem, endlich für echte Ganztagsschulen zu sorgen, denn ein Mensa-Neubau machen noch keinen Unterricht. Lernen, Forderung und Förderung brauche Lehrer und Räume, momentan unterstütze die Landesregierung nur halbseidene Lösungen.

 

Bei der Stadtentwicklung gehe es darum, das Stadtbild zu erhalten, statt jedem Investoren nach dem Mund zu reden, denn so leide das Pfund, mit dem Göttingen wuchern könne. Göttingen in den nächsten Jahren mit erneuerbaren Energien nach vorne zu bringen sei Garant dafür, die Abhängigkeit von Konzernen bei Energiepreisen zu reduzieren und sorge für Wirtschaft und Beschäftigung vor Ort, so die weiteren Grundzüge des Wahlprogramms.

 

Nach inhaltlicher und sachlicher Debatte und kleineren Änderungen stimmte die Delegiertenversammlung der SPD einstimmig dem gesamten Programm zu. Gemeinsamer Tenor des Abends: "Die Chancen sind gut, lasst sie uns nutzen!"

 

Download des Programms im PDF-Format


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