|  | Südumgehung - DV-Beschluss vom 09.10.2003 |
|  | |
|  |

Um den Ortskern Geismar und die Südstadt verkehrlich zu entlasten, spricht sich der SPD-Stadtverband für den Bau einer Südumgehung als Ortsrandstraße aus. Im Einklang mit dem Kommunalwahlprogramm von 2001 stellt die Delegiertenversammlung des Stadtverbands Göttingen fest, dass angesichts der gegenwärtigen Finanzlage der Stadt weitere haushaltsrelevante Planungen für eine Ortsumfahrung Geismar nicht erfolgen, solange nicht gewährleistet ist, dass mit Zuschüssen von Bund und Land in gewohntem Umfang zu rechnen ist.
Für den Fall einer gesicherten Finanzierung ist die Umgehungsstraße (Südumgehung) so anzulegen, dass sie die größtmöglichste Entlastung für Geismar und die Südstadt sicherstellt und gleichzeitig die Eingriffe in die Natur so gering wie möglich erfolgen.
Dies gewährt eine ortsnahe Variante am weitgehendsten. Dabei sollte die Trasse zweispurig und mit Tempo 50 befahrbar gestaltet werden. Ein begleitender Rad- und Fußweg ist unabdingbar. Im Hinblick auf die größtmögliche Entlastung für den Ortsteil Geismar sollten schon im jetzigen Planverfahren flankierende verkehrsberuhigende und verkehrslenkende Maßnahmen im Ortsteil Geismar festgelegt werden. Ebenso sollte im jetzigen Planverfahren die Sperrung des Sandweges festgelegt werden, so dass dann das Naherholungsgebiet zwar nach wie vor von Westen und Osten anzufahren ist, aber der Sandweg nicht mehr als „Umgehungsstraße“ zu nutzen ist.
Der Antrag wurde mit großer Mehrheit beschlossen
